Tod und danach

 

Der Tod, ein Wort, das viele Menschen erschreckt. Ein Wort, das viele Menschen aus ihrem Wortschatz gestrichen haben, weil es für sie etwas Endgültiges, Abgeschlossenes bedeutet. Es gibt Menschen, die sogar Einrichtungen, wie Friedhöfe, Krankenhäuser usw., meiden, weil sie hier an den Tod erinnert werden, der den Abschluß eines jeden Menschenlebens darstellt. Wenn die Menschen über den Tod reden, dann meistens über den Tod anderer Menschen. Für sich selbst betreiben sie Vogel-Strauß-Politik und meinen, wenn sie nicht darüber nachdenken, daß auch sie sterblich sind, würden sie von diesem Kreislauf ausgenommen. Die Angst der Menschen vor dem Tod rührt einfach daher: - daß sie den Tod für etwas Endgültiges halten und ein Weiterleben im Geistigen ausschließen - daß sie an ein Weiterleben im Geistigen glauben, aber ihr Glaube nicht stark genug ist - daß sie zu sehr an der Materie haften und es ihnen unbegreiflich erscheint, alle ihre Besitztümer, für die sie ein ganzes Leben gearbeitet haben, hierlassen zu müssen. Menschen, die an Gott und die geistige Welt glauben, wissen, daß der Tod nur der natürliche Abschluß eines Erdenlebens und im gleichen Zuge eine Wiedergeburt im Geistigen darstellt. Aufgrund dieses Wissens gestalten sie ihr Erdenleben so, daß es für sie ein Fortschritt im Geistigen bedeutet, sie beachten die göttlichen Gesetze, und im besonderen leben sie die Liebe, die Nächstenliebe. Der Grund eines jeden Erdenlebens ist doch, daß wir uns geistig weiter entwickeln, näher zu Gott gelangen, alte Grenzen überschreiten, um so zur Vollkommenheit zu gelangen. Viele Menschen kennen die göttlichen Gesetze und wissen, daß wir Geistwesen sind, die nur für die Dauer ihres Erdendaseins das Kleid der Materie um sich gelegt haben. Wir brauchen vor dem Tod keine Angst zu haben, er ist es, der uns wieder zurückbringt, dorthin in die geistige Welt, wo wir vor Jahrmilliarden von Gott erschaffen wurden. Die geistige Welt ist unsere wirkliche Heimat, nicht die Materie, die entstand erst durch den Geisterfall. So gesehen, müßten wir eigentlich mehr Angst vor einer Geburt im Irdischen haben als vor dem Tod, denn hier können wir wieder der Materie verfallen und unsere Leiter zur Vollkommenheit abwärtssteigen. Unser irdischer Tod bedeutet Leben im Geistigen. Und so müssen wir es auch für unsere Mitmenschen sehen und nicht trauern und verzweifelt sein, wenn heute ein uns liebgewordener Mensch stirbt. Trauer und Verzweiflung halten die Seele eines Verstorbenen fest, er kann sich nicht lösen und wird auf seinem geistigen Weg behindert. Deshalb wünschen wir einem Verstorbenen eine gute Reise, beten wir für ihn, bitten um den Segen für ihn, damit helfen wir ihm, sich in der geistigen Welt zu orientieren und seinen Weg zu finden. Senden wir unseren Verstorbenen Gedanken der Liebe, vergeben wir ihnen und erbitten wir ihre Vergebung, damit sie sich lösen können vom irdischen Feld. Denken wir daran, wenn wir unseren Verstorbenen Gedanken der Liebe senden und auch im Gebet öfter an sie denken und für sie bitten, so spüren sie unsere Fürsorge und bleiben mit uns immer in Liebe verbunden. Was passiert nach dem Tod, wie müssen wir uns das vorstellen? Der Tod tritt ein, wenn die sogenannte Silberschnur, die den physischen mit dem geistigen Körper verbindet, zerreißt. Der Geist, die Seele trennt sich vom Körper und nach einer Ruhepause, deren Dauer vom Entwicklungsstand des Geistes abhängt, kommen wir wieder zu Bewußtsein. Wir werden uns wieder bewußt, daß wir sind, aber nicht alle begreifen, daß sie ihren materiellen Körper verloren haben und leben wie vorher in einer Scheinwelt weiter. Das sind die sogenannten armen oder irrenden Seelen, man sagt auch erdgebundene Seelen dazu. Man muß auch wissen, daß wir nach dem Tod nicht plötzlich allwissend sind, wir behalten das gleiche Wissen, die gleichen Muster wie vor dem Tod, nichts wird durch den Tod an unserem Wissen, an unseren Mustern verändert. Arme irrende oder erdgebundene Seelen, das sind die Seelen der Menschen, die auf der Erde nicht an ein Weiterleben glaubten, oder die aufgrund falscher Lehren in sich Muster erzeugt haben, die der Erkenntnis im Wege stehen. Dazu möchte ich Ihnen einige Beispiele nennen. Ein Mensch, der in seinem Leben nie an ein Weiterleben nach dem Tod geglaubt hat und für den nach dem Tod ein endgültiges Aus steht, stirbt. Was passiert? Nach einer bestimmten Ruhepause kommt er wieder zu Bewußtsein und glaubt, er sei aus einem ganz normalen Schlaf erwacht. Seinen Geistkörper sieht er als den materiellen Körper an und lebt so weiter wie bisher. Er kommt überhaupt nicht auf den Gedanken, daß er gestorben ist, daß sich etwas verändert hat. Auch, daß seine Familie nicht mehr bei ihm ist, daß es einsamer um ihn geworden ist, weiß er nicht ein zuordnen. Da es für ihn kein Weiterleben nach dem Tode gibt und er sich seiner noch bewußt ist, kommt er überhaupt nicht auf den Gedanken, daß er gestorben und bereits in der geistigen Welt ist. Ein Mensch, der aufgrund einer Religionsrichtung so geprägt ist, in der es heißt, wenn Du gestorben bist, bleibst du in der Ruhe bis zum jüngsten Tag, dann wirst Du erweckt und von Gott gerichtet, stirbt. Wenn dieser Mensch nach einer gewissen Ruhepause wieder zu Bewußtsein kommt, erkennt auch er seinen geistigen Körper als den materiellen Körper an und glaubt, er lebe noch auf der Erde. Denn ihm wurde ja in seiner Religion erklärt, daß er nach seinem Tod erst am jüngsten Tag wieder erweckt wird, wenn Gott Gericht über ihn hält. Da er aber keinen Gott sieht, der ihn richtet, zieht er den für sich logischen Schluß, daß er noch auf der Erde lebt. Und noch ein kleines, zeitgemäßes Beispiel: Stellen wir uns unseren Geist als Hardware und das Wissen und die Lehren, die wir uns aneignen, als Software vor. Wenn wir in unserem Computer die falsche Software eingeben, erhalten wir auch falsche Ergebnisse. Und eben so wenig, wie die Software unseres Computers durch einen Stromausfall geändert wird, wird auch die Software unseres Geistes nicht durch den Tod verändert. Das heißt, die vorhandenen Muster bleiben bestehen. Und noch ein letztes Beispiel: Ein Mensch, der an Verfolgungswahn leidet, glaubt sich auf grund seiner Wahnvorstellungen (falsche Software) ständig verfolgt. Sie können ihm tausendmal sagen, daß es nicht so ist und er sich das nur einbildet, er wird es Ihnen nicht glauben. Es ist nur zu ändern, wenn wir seine falsche Programmierung ändern; das heißt, die Software austauschen. Achten wir darauf, daß wir in uns immer die richtige Software tragen! Die Seelen, die aufgrund ihres Entwicklungsstandes erkennen, daß sie in der geistigen Welt sind, überschauen ihr gerade vergangenes Leben und sehen, wo sie falsch und wo sie richtig gehandelt haben. Sie erkennen auch, was entstanden wäre, wenn sie in der einen oder anderen Situation anders gehandelt hätten. Daraus entsteht dann der Wunsch, die negativen Dinge auszumerzen und somit auch der Anstoß zur nächsten Inkarnation. Wie hoch eine Seele, ein Geist steht, hängt immer davon ab, wie er gelebt hat, welche Schwingungsmuster er aufgrund aller in seinem Leben erzeugten Gedankenformen in seine Aura (Gewand) eingewebt hat. Nach dem Gesetz, daß Gleiches Gleiches anzieht, wird die Seele, der Geist immer von der geistigen Ebene angezogen, deren Schwingungs frequenzen er entspricht. Ein sehr gerechter Vorgang, denn es erhält jeder Geist nur das, was er selbst erzeugt hat. Man erntet, was man gesät hat. Daß es diese Ebenen gibt, deutet auch schon Jesus mit seinem Ausspruch an "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen" Man kann sich jetzt auch die Bedeutung der Worte Hölle, Fegefeuer und Himmel besser vorstellen. Die Worte bezeichnen einen bestimmten Zustand, eine bestimmte Ebene in der geistigen Welt, die wir aber schon aufgrund unseres Lebenswandels auf der Erde ursächlich bestimmen. Unter der Hölle dürfen wir uns keinen Ort vorstellen, wo Feuer oder sonstige Gewalten herrschen, die die Seelen aufgrund eines göttlichen Auftrages quälen. Es ist eine geistige Ebene mit nur negativen Schwingungen und alle Seelen, die über ähnliche Schwingungsmuster verfügen, werden von dieser Ebene angezogen. Man kann sich gut vorstellen, welche Zustände dort herrschen, wo nur negativ ausgerichtete Seelen zusammenkommen. Gemeinheiten, Haß, Neid und alle Untugenden, die wir kennen, gehören dort zur Tagesordnung. Wirklich höllische Zustände. Als Fegefeuer ist die geistige Ebene anzusehen, die aufgrund ihrer Schwingungsmuster sowohl über negative als auch über positive Schwingungsmuster verfügt. Das Zusammenleben der Seelen auf dieser Ebene ist aufgrund der positiven Schwingungsanteile schon erträglicher als auf der niedersten Ebene. Der Himmel ist die geistige Ebene, wo nur Seelen, die die Vollkommenheit erreicht haben, zusammenkommen. Sie führen aufgrund ihrer harmonischen Schwingungsmuster ein wahrlich himmlisches Leben. Nur Liebe, Nächstenliebe und Frieden sind die Schwingungselemente, die in dieser Ebene vorherrschen. Natürlich gibt es zwischen der niedersten und der höchsten geistigen Ebene unzählige Ebenen mit den verschiedensten Schwingungsmustern. Die Ebenen sind auch nicht durch klar gesteckte Grenzen von einander abgetrennt, nein, die Übergänge von einer in die andere Ebene sind fließend und übergangslos. Die Ebenen sind von oben nach unten durchschaubar. Von unten nach oben sind die Ebenen nicht durchschaubar, und ein Geist erhält erst Zugang in die nächst höhere Ebene, wenn er sich entsprechend geistig weiter entwickelt hat. Eine erneute Inkarnation, um sich geistig weiter zu entwickeln, ist für Seelen, die erdgebunden sind, erst dann möglich, wenn sie ihren Zustand erkannt haben und wissen, daß sie in der geistigen Welt sind. Erst dann können sie in der geistigen Welt belehrt werden und erkennen, was für ihre eigene geistige Entwicklung wichtig ist, und es entsteht der Wunsch, erneut zu inkarnieren, zum Zwecke ihrer geistigen Weiterentwicklung. Um diese erdgebundenen Seelen zu belehren und ihnen klarzumachen, daß sie nicht mehr auf der Erde sind, sondern das Kleid der Materie schon lange abgelegt haben, können auch wir auf der Erde viel dazu beitragen. Wir können für diese Seelen beten und Gott um Hilfe bitten, daß er sie erlöst und ihnen Erkenntnis verleiht. Wir können auch Seelen über Medien, direkt belehren. Ich war schon bei vielen Seelenbelehrungen durch Medien mit dabei und habe selbst Seelen belehrt und befragt. Ich möchte Ihnen jetzt keinen Unterricht im Belehren von Seelen geben, sondern Sie nur auf etwas ganz Wesentliches hinweisen, was mir im Zuge dieser Seelenbelehrungen aufgefallen ist, nämlich die Macht und Wirkung des Gebetes. Es kam häufig vor, daß wir Seelen belehrten, die nicht begreifen wollten, daß sie schon gestorben waren und nun in der geistigen Welt sind. Sie bezeichneten mich als geistig beschränkt und ich sei nicht richtig im Kopf, ihnen solchen Unsinn zu erzählen. Als wir zum ersten Mal solch eine widerspenstige und uneinsichtige Seele belehrten und nach einer Stunde immer noch keinen Erfolg hatten, schaltete sich die geistige Welt ein und das Geistwesen, das die mediale Verbindung zwischen dem Medium und den Seelen herstellt sagte: betet für diese Seele. Wir unterbrachen die Belehrung und beteten nun laut zu Gott und baten ihn, dieser Seele zu helfen, damit sie erkennt und den Weg zum Licht, zu ihm geht. Als wir dann mit der Belehrung fortfuhren, meldete sich die Seele wieder und sagte zu uns: Was habt Ihr gemacht, es ist hier plötzlich so viel Licht, und viele liebe Leute in hellen Gewändern sind hier, die mich bitten, mit ihnen zu kommen." Bei manchen Seelen mußten wir mehrere Gebete sprechen, bis sie Licht sahen und abgeholt wurden. Zu diesem Zeitpunkt haben wir zum ersten Mal so recht begriffen, welche Macht und Kraft ein in Demut und Ehrfurcht gesprochenes Gebet besitzt und was es bewirken kann. Heute verstehen wir auch, daß Wunderheilungen nicht von einem bestimmten Platz bzw. Ort abhängig sind, sondern ganz allein vom aufrichtig gesprochenen Gebet zu Gott. Für uns waren und sind diese Seelenbelehrungen immer wieder ein wichtiger Beweis für ein Weiterleben nach dem Tod im Geistigen. Denken Sie daran, es gibt keinen Tod im Sinne von endgültig, Tod bedeutet Hinüberwechseln in eine andere Dimension, in eine andere Sphäre. So gesehen bedeutet Tod auch gleichzeitig Leben.Tod und danach

Der Tod, ein Wort, das viele Menschen erschreckt.

Ein Wort, das viele Menschen aus ihrem Wortschatz gestrichen haben, weil es für sie etwas Endgültiges, Abgeschlossenes bedeutet.

Es gibt Menschen, die sogar Einrichtungen, wie Friedhöfe, Krankenhäuser usw., meiden, weil sie hier an den Tod erinnert werden, der den Abschluß eines jeden Menschenlebens darstellt.

Wenn die Menschen über den Tod reden, dann meistens über den Tod
anderer Menschen. Für sich selbst betreiben sie Vogel-Strauß-Politik
und meinen, wenn sie nicht darüber nachdenken, daß auch sie sterblich sind, würden sie von diesem Kreislauf ausgenommen.

Die Angst der Menschen vor dem Tod rührt einfach daher:

- daß sie den Tod für etwas Endgültiges halten und ein Weiterleben im Geistigen ausschließen

- daß sie an ein Weiterleben im Geistigen glauben, aber ihr Glaube nicht stark genug ist

- daß sie zu sehr an der Materie haften und es ihnen unbegreiflich
erscheint, alle ihre Besitztümer, für die sie ein ganzes Leben gearbeitet haben, hierlassen zu müssen.

Menschen, die an Gott und die geistige Welt glauben, wissen, daß der
Tod nur der natürliche Abschluß eines Erdenlebens und im gleichen
Zuge eine Wiedergeburt im Geistigen darstellt.

Aufgrund dieses Wissens gestalten sie ihr Erdenleben so, daß es für
sie ein Fortschritt im Geistigen bedeutet, sie beachten die göttlichen
Gesetze, und im besonderen leben sie die Liebe, die Nächstenliebe.
Der Grund eines jeden Erdenlebens ist doch, daß wir uns geistig weiter entwickeln, näher zu Gott gelangen, alte Grenzen überschreiten, um so zur Vollkommenheit zu gelangen.

Viele Menschen kennen die göttlichen Gesetze und wissen, daß wir Geistwesen sind, die nur für die Dauer ihres Erdendaseins das Kleid der Materie um sich gelegt haben. Wir brauchen vor dem Tod keine Angst zu haben, er ist es, der uns wieder zurückbringt, dorthin in die geistige Welt, wo wir vor Jahrmilliarden von Gott erschaffen wurden.

Die geistige Welt ist unsere wirkliche Heimat, nicht die Materie, die
entstand erst durch den Geisterfall.

So gesehen, müßten wir eigentlich mehr Angst vor einer Geburt im
Irdischen haben als vor dem Tod, denn hier können wir wieder der
Materie verfallen und unsere Leiter zur Vollkommenheit abwärtssteigen.

Unser irdischer Tod bedeutet Leben im Geistigen. Und so müssen wir es auch für unsere Mitmenschen sehen und nicht trauern und verzweifelt sein, wenn heute ein uns liebgewordener Mensch stirbt.
Trauer und Verzweiflung halten die Seele eines Verstorbenen fest, er
kann sich nicht lösen und wird auf seinem geistigen Weg behindert.
Deshalb wünschen wir einem Verstorbenen eine gute Reise, beten wir für ihn, bitten um den Segen für ihn, damit helfen wir ihm, sich in der geistigen Welt zu orientieren und seinen Weg zu finden.

Senden wir unseren Verstorbenen Gedanken der Liebe, vergeben wir
ihnen und erbitten wir ihre Vergebung, damit sie sich lösen können
vom irdischen Feld. Denken wir daran, wenn wir unseren Verstorbenen Gedanken der Liebe senden und auch im Gebet öfter an sie denken und für sie bitten, so spüren sie unsere Fürsorge und bleiben mit uns immer in Liebe verbunden.

Was passiert nach dem Tod, wie müssen wir uns das vorstellen?

Der Tod tritt ein, wenn die sogenannte Silberschnur, die den physischen mit dem geistigen Körper verbindet, zerreißt. Der Geist, die Seele trennt sich vom Körper und nach einer Ruhepause, deren Dauer vom Entwicklungsstand des Geistes abhängt, kommen wir wieder zu Bewußtsein. Wir werden uns wieder bewußt, daß wir sind, aber nicht alle begreifen, daß sie ihren materiellen Körper verloren haben und leben wie vorher in einer Scheinwelt weiter.

Das sind die sogenannten armen oder irrenden Seelen, man sagt auch erdgebundene Seelen dazu.

Man muß auch wissen, daß wir nach dem Tod nicht plötzlich allwissend sind, wir behalten das gleiche Wissen, die gleichen Muster wie vor dem Tod, nichts wird durch den Tod an unserem Wissen, an unseren Mustern verändert.

Arme irrende oder erdgebundene Seelen, das sind die Seelen der Menschen, die auf der Erde nicht an ein Weiterleben glaubten, oder die aufgrund falscher Lehren in sich Muster erzeugt haben, die der Erkenntnis im Wege stehen. Dazu möchte ich Ihnen einige Beispiele
nennen. Ein Mensch, der in seinem Leben nie an ein Weiterleben nach dem Tod geglaubt hat und für den nach dem Tod ein endgültiges Aus steht, stirbt.

Was passiert?

Nach einer bestimmten Ruhepause kommt er wieder zu Bewußtsein
und glaubt, er sei aus einem ganz normalen Schlaf erwacht. Seinen
Geistkörper sieht er als den materiellen Körper an und lebt so weiter
wie bisher. Er kommt überhaupt nicht auf den Gedanken, daß er gestorben ist, daß sich etwas verändert hat. Auch, daß seine Familie nicht mehr bei ihm ist, daß es einsamer um ihn geworden ist, weiß er nicht ein zuordnen. Da es für ihn kein Weiterleben nach dem Tode gibt und er sich seiner noch bewußt ist, kommt er überhaupt nicht auf den Gedanken, daß er gestorben und bereits in der geistigen Welt ist.

Ein Mensch, der aufgrund einer Religionsrichtung so geprägt ist, in der es heißt, wenn Du gestorben bist, bleibst du in der Ruhe bis zum jüngsten Tag, dann wirst Du erweckt und von Gott gerichtet, stirbt. Wenn dieser Mensch nach einer gewissen Ruhepause wieder zu Bewußtsein kommt, erkennt auch er seinen geistigen Körper als den materiellen Körper an und glaubt, er lebe noch auf der Erde. Denn ihm wurde ja in seiner Religion erklärt, daß er nach seinem Tod erst am jüngsten Tag wieder erweckt wird, wenn Gott Gericht über ihn hält.

Da er aber keinen Gott sieht, der ihn richtet, zieht er den für sich logischen Schluß, daß er noch auf der Erde lebt.
Und noch ein kleines, zeitgemäßes Beispiel:

Stellen wir uns unseren Geist als Hardware und das Wissen und die
Lehren, die wir uns aneignen, als Software vor. Wenn wir in unserem
Computer die falsche Software eingeben, erhalten wir auch falsche
Ergebnisse.

Und eben so wenig, wie die Software unseres Computers durch einen
Stromausfall geändert wird, wird auch die Software unseres Geistes
nicht durch den Tod verändert. Das heißt, die vorhandenen Muster bleiben bestehen. Und noch ein letztes Beispiel:

Ein Mensch, der an Verfolgungswahn leidet, glaubt sich auf grund
seiner Wahnvorstellungen (falsche Software) ständig verfolgt. Sie
können ihm tausendmal sagen, daß es nicht so ist und er sich das nur
einbildet, er wird es Ihnen nicht glauben. Es ist nur zu ändern, wenn
wir seine falsche Programmierung ändern; das heißt, die Software austauschen.

Achten wir darauf, daß wir in uns immer die richtige Software tragen!
Die Seelen, die aufgrund ihres Entwicklungsstandes erkennen, daß sie in der geistigen Welt sind, überschauen ihr gerade vergangenes Leben und sehen, wo sie falsch und wo sie richtig gehandelt haben. Sie erkennen auch, was entstanden wäre, wenn sie in der einen oder anderen Situation anders gehandelt hätten. Daraus entsteht dann der
Wunsch, die negativen Dinge auszumerzen und somit auch der Anstoß zur nächsten Inkarnation.

Wie hoch eine Seele, ein Geist steht, hängt immer davon ab, wie er
gelebt hat, welche Schwingungsmuster er aufgrund aller in seinem
Leben erzeugten Gedankenformen in seine Aura (Gewand) eingewebt hat.

Nach dem Gesetz, daß Gleiches Gleiches anzieht, wird die Seele, der
Geist immer von der geistigen Ebene angezogen, deren Schwingungs
frequenzen er entspricht. Ein sehr gerechter Vorgang, denn es erhält
jeder Geist nur das, was er selbst erzeugt hat. Man erntet, was man
gesät hat. Daß es diese Ebenen gibt, deutet auch schon Jesus mit seinem Ausspruch an "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen" Man kann sich jetzt auch die Bedeutung der Worte Hölle, Fegefeuer und Himmel besser vorstellen. Die Worte bezeichnen einen bestimmten Zustand, eine bestimmte Ebene in der geistigen Welt, die wir aber schon aufgrund unseres Lebenswandels auf der Erde ursächlich bestimmen. Unter der Hölle dürfen wir uns keinen Ort vorstellen, wo Feuer oder sonstige Gewalten herrschen, die die Seelen aufgrund eines göttlichen Auftrages quälen.

Es ist eine geistige Ebene mit nur negativen Schwingungen und alle
Seelen, die über ähnliche Schwingungsmuster verfügen, werden von
dieser Ebene angezogen. Man kann sich gut vorstellen, welche Zustände dort herrschen, wo nur negativ ausgerichtete Seelen zusammenkommen.

Gemeinheiten, Haß, Neid und alle Untugenden, die wir kennen, gehören dort zur Tagesordnung. Wirklich höllische Zustände.

Als Fegefeuer ist die geistige Ebene anzusehen, die aufgrund ihrer
Schwingungsmuster sowohl über negative als auch über positive Schwingungsmuster verfügt. Das Zusammenleben der Seelen auf dieser Ebene ist aufgrund der positiven Schwingungsanteile schon
erträglicher als auf der niedersten Ebene.

Der Himmel ist die geistige Ebene, wo nur Seelen, die die Vollkommenheit erreicht haben, zusammenkommen. Sie führen aufgrund ihrer harmonischen Schwingungsmuster ein wahrlich himmlisches Leben. Nur Liebe, Nächstenliebe und Frieden sind die Schwingungselemente, die in dieser Ebene vorherrschen.

Natürlich gibt es zwischen der niedersten und der höchsten geistigen
Ebene unzählige Ebenen mit den verschiedensten Schwingungsmustern. Die Ebenen sind auch nicht durch klar gesteckte Grenzen von einander abgetrennt, nein, die Übergänge von einer in die andere Ebene sind fließend und übergangslos. Die Ebenen sind von oben nach unten durchschaubar. Von unten nach oben sind die Ebenen nicht durchschaubar, und ein Geist erhält erst Zugang in die nächst höhere Ebene, wenn er sich entsprechend geistig weiter entwickelt hat. Eine erneute Inkarnation, um sich geistig weiter zu entwickeln, ist für Seelen, die erdgebunden sind, erst dann möglich, wenn sie ihren Zustand erkannt haben und wissen, daß sie in der geistigen Welt sind.
Erst dann können sie in der geistigen Welt belehrt werden und erkennen, was für ihre eigene geistige Entwicklung wichtig ist, und es entsteht der Wunsch, erneut zu inkarnieren, zum Zwecke ihrer geistigen Weiterentwicklung.

Um diese erdgebundenen Seelen zu belehren und ihnen klarzumachen, daß sie nicht mehr auf der Erde sind, sondern das Kleid der Materie schon lange abgelegt haben, können auch wir auf der Erde viel dazu beitragen.

Wir können für diese Seelen beten und Gott um Hilfe bitten, daß er sie erlöst und ihnen Erkenntnis verleiht. Wir können auch Seelen über Medien, direkt belehren. Ich war schon bei vielen Seelenbelehrungen durch Medien mit dabei und habe selbst Seelen belehrt und befragt.

Ich möchte Ihnen jetzt keinen Unterricht im Belehren von Seelen

geben, sondern Sie nur auf etwas ganz Wesentliches hinweisen, was mir im Zuge dieser Seelenbelehrungen aufgefallen ist, nämlich die Macht und Wirkung des Gebetes.

Es kam häufig vor, daß wir Seelen belehrten, die nicht begreifen wollten, daß sie schon gestorben waren und nun in der geistigen Welt sind. Sie bezeichneten mich als geistig beschränkt und ich sei nicht richtig im Kopf, ihnen solchen Unsinn zu erzählen. Als wir zum ersten Mal solch eine widerspenstige und uneinsichtige Seele belehrten und nach einer Stunde immer noch keinen Erfolg hatten, schaltete sich die geistige Welt ein und das Geistwesen, das die mediale Verbindung zwischen dem Medium und den Seelen herstellt sagte: betet für diese Seele.

Wir unterbrachen die Belehrung und beteten nun laut zu Gott und
baten ihn, dieser Seele zu helfen, damit sie erkennt und den Weg zum Licht, zu ihm geht. Als wir dann mit der Belehrung fortfuhren, meldete sich die Seele wieder und sagte zu uns: Was habt Ihr gemacht, es ist hier plötzlich so viel Licht, und viele liebe Leute in hellen Gewändern sind hier, die mich bitten, mit ihnen zu kommen."

Bei manchen Seelen mußten wir mehrere Gebete sprechen, bis sie Licht sahen und abgeholt wurden. Zu diesem Zeitpunkt haben wir zum ersten Mal so recht begriffen, welche Macht und Kraft ein in Demut und Ehrfurcht gesprochenes Gebet besitzt und was es bewirken kann. Heute verstehen wir auch, daß Wunderheilungen nicht von einem bestimmten Platz bzw. Ort abhängig sind, sondern ganz allein vom aufrichtig gesprochenen Gebet zu Gott. Für uns waren und sind diese Seelenbelehrungen immer wieder ein wichtiger Beweis für ein Weiterleben nach dem Tod im Geistigen. Denken Sie daran, es gibt keinen Tod im Sinne von endgültig, Tod bedeutet Hinüberwechseln in eine andere Dimension, in eine andere Sphäre.

So gesehen bedeutet Tod auch gleichzeitig Leben.

 

 

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.