Der einfache Weg zu Gott

Das sind die Ergebnisse, die ich auf Grund meiner Erfahrungen und auch aus den Inhalten der Lehre Jesus für mich erhalten habe.

Wir sollen uns verändern, indem wir uns selbst in aller Ruhe betrachten und unsere Fehler und Stärken erkennen und versuchen, die Fehler abzubauen und die Stärken weiterzuentwickeln. Wir sollen lernen, dass jeder Mensch sein eigenes Erkennen lebt und wir nicht versuchen sollen, unser Erkennen anderen auf zuzwingen, sie von unserem Weg zu überzeugen.

Wir sollen lernen, Toleranz zu leben, selbst dann, wenn wir glauben, dass es falsch ist, was ein anderer tut, vielleicht glaubt der andere ja auch, dass es falsch ist, was wir tun.

Wenn wir versuchen, Toleranz zu üben, dann werden wir auch nicht mehr so häufig das Tun eines anderen bewerten oder gar beurteilen, weil wir wissen, dass jeder nach seinem Erkennen handelt, und so wie er handelt es für richtig befindet.

Da also jeder Mensch immer nach seinem Erkenntnisstand handelt, können wir, nur weil wir einen ande- ren Erkenntnisstand haben, uns nicht zum Richter über sein Tun erhe- ben. Auch Verletzungen, die uns andere durch Taten oder Worte nicht immer bewusst zufügen, können uns nur berühren, solange wir noch Erwartungen an andere haben, die sich nicht erfüllen. Auch hier liegt es an uns, uns zu verändern, indem wir alles selbstlos tun ohne, Dank oder Gegenleistungen zu erwarten.

Wenn wir keine Erwartungen an unser Tun knüpfen, können wir auch nicht mehr verletzt werden. Auch Zorn und Hass können wir weitestgehend vermeiden, wenn wir in uns der Toleranz mehr Raum geben und Erwartungen an andere Menschen nicht mehr stellen. Auch die Unzufriedenheit ist ein Auslöser für Zorn, Hass und Neid.

Die Unzufriedenheit in uns kommt meist davon, dass wir uns nach anderen Menschen ausrichten, sie als unser Ideal unsere Messlatte nehmen, an der wir uns messen.

Da wir uns meist mit Menschen vergleichen, die materiellen Besitz haben oder über besondere Eigenschaften verfügen, die wir auch gerne hätten, stellt sich Unzufriedenheit in uns ein.

Auch hier müssen wir lernen, dass all diese äußeren Werte nicht von Bestand sind, sondern nur das, was wir an Werten in uns selbst er- arbeiten. Und hier ist jeder seines Glückes Schmied, denn es liegt alleine an uns, an jedem von uns, der einfachen Lehre von Jesus Christus in seinem Leben nachzufolgen.

Wir müssen zuerst uns annehmen, so wie wir sind, wir müssen uns lieben lernen mit all unseren Mängeln und Begabungen.

Denn wie sollen wir Gott lieben, der ja in uns ist, wenn wir uns selbst nicht lieben können. Erst dann, wenn wir uns lieb gewonnen haben, können wir Veränderungen in uns vornehmen, die uns auf dem Weg zu Gott voranschreiten lassen.

Und denken wir auch daran, dass wir nur das zum Wohle anderer Menschen aussenden können, was wir bereits in uns tragen, uns er- arbeitet haben. Wir können zum Beispiel keinen Frieden aussenden, auch wenn wir noch so darum bitten, wenn wir selbst noch die Un- zufriedenheit in uns tragen.

Und jetzt erkennen wir auch, wie wichtig es ist, dass wir uns im Sinne der Lehre Jesu in uns verändern , an uns arbeiten, denn nur dann können wir auch Veränderungen im Äußeren bewirken. Nun kann man auch verstehen, wenn die geistige Welt sagt, lebt vor, was sie damit meint. Wenn wir vorleben, werden andere Menschen von alleine auf uns aufmerksam, weil sie die Veränderungen an uns erken- nen und auch in ihnen dann der Wunsch groß wird, auch so zu leben wie wir.

Vorleben ist der einzige Weg, um selbst voranzuschreiten und auch anderen den Weg zu zeigen. Vorleben heißt, Erkennen in die Tat umsetzen.

Ich möchte Ihnen an einem Beispiel aufzeigen, warum es so wichtig ist, dass wir uns selbst verändern müssen, um auf dem Weg zum Licht voranschreiten zu können.

Stellen Sie sich einen See vor, in dessen Mitte eine wunderschöne Insel liegt. Stellen Sie sich nun vor, die Insel sei das Himmelreich, zu dem wir hinstreben, und der See ist der Weg, den wir begehen müssen, um zum Himmelreich zu gelangen. Um den See herum leben viele Menschen, Völker, die alle danach trachten, zur Insel zu gelangen. Sie können aber nur zu der Insel gelangen, wenn sie schwimmen, ausdauernd schwimmen lernen.

Nun setzen wir einmal für schwimmen die Begriffe Toleranz, Frieden, Zufriedenheit, nicht bewerten, nicht urteilen und die Nächstenliebe ein, dann können wir sagen, wer diese Tätigkeiten lebt, entspricht der Lehre [Jesu und ihm wird es möglich, den See zu durchschwimmen.

Nun betrachten wir einmal die Menschen und Völker, die rund um den See angesiedelt sind; die einen versuchen durch ständige Anrufungen und Gebete den See zu überwinden, die anderen setzen auf Rituale und Symbole, die sie anwenden, um zur Insel zu gelangen.

Andere befassen sich mit geistigen Hierarchien, Düften, Farben, Edel- steinen und Klängen, um den See zu überwinden, einige horten Wis- sen an, weil Sie glauben, dass Wissen Sie zur Insel bringt. Wenige gibt es, die arbeiten an sich, die lernen ganz einfach schwimmen und erreichen so die Insel.

Was ich Ihnen mit diesem Beispiel vermitteln möchte ist, wenn Sie sich mit allem möglichen beschäftigen und vergessen schwimmen zu lernen, werden Sie die Insel nie erreichen.

Wenn Sie sich mit vielen Dingen beschäftigen und auch noch schwim- men lernen; werden Sie die Insel auch erreichen, nur es wird länger dauern, weil Ihnen die Zeit, die sie für die sogenannten Hilfsmittel aufwenden, zum schwimmen lernen fehlt.

Lernen Sie ganz einfach schwimmen, das ist der schnellste Weg zur Insel, zu Gott.

Alles andere ist Beschäftigungstherapie, sind Ausweichmanöver und behindern das schwimmen lernen mehr als sie es fördern.

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.