Das Gebet

Das Gebet ist ein Dialog mit Gott.

Im Gebet können wir uns mit Gott verbinden und ihm unsere Wünsche, unsere Sorgen mitteilen. Aber beten will gelernt sein, es genügt nicht, ein paar vorgegebene, auswendig gelernte Worte herunterzuplappern, um mit Gott in Verbindung zu treten. Auch ist es nicht eine Frage der Quantität, sondern mehr der Qualität, wie wir zu Gott beten.

Ein Gebet, das von Gott erhört werden soll, muß aus dem Herzen gesprochen sein, in Demut und Ehrfurcht. Gebete, die man mit eigenen Worten formuliert, um Gott zu bitten oder ihm zu danken, haben die größte Aussicht auf Erfolg. Das liegt ganz einfach daran, daß man, bevor man sich im selbstformulierten Gebet mit Gott in Verbindung setzt, erst einmal darüber nachdenkt, was man Gott sagen möchte und dabei versucht, es in einfachen Worten klar und verständlich auszudrücken.

In dem Moment, in dem wir über unser Gespräch nachdenken, denn ein Gebet ist auch ein Gespräch mit Gott, wird auch unser Herz mitsprechen, und dies ist die beste Voraussetzung, daß unser Gebet Gott erreicht. Gebete, die wir zu besonderen Anlässen herunterplappern, sind meist nur vom Verstand getragen, ihnen fehlt die Herzenswärme, und so lösen sie sich auf, bevor sie Gott erreicht haben.

Hierauf bezieht sich auch der Ausspruch der geistigen Welt. Viele viele Gebete sind so schwach, daß ihnen die Kraft fehlt, aus der Aura eines Menschen herauszutreten. Es sind Rohrkrepierer, die sich schon kraft-und saftlos während des Gebetes auflösen, also Gott nie erreichen.

Viele Menschen können das nicht verstehen, sie beten und beten und erfahren keine Erhörung ihrer Gebete. Anstatt nun die Ursache bei sich zu suchen, sagen sie: Er liebt mich nicht, er ist ungerecht.

Viele Menschen nehmen dies auch zum Anlaß, von Gott abzufallen, weil sie sagen, wenn man soviel gebetet hat wie ich, und die Gebete wurden nicht erhört, dann gibt es keinen Gott. Sie verstehen die göttlichen Gesetze nicht, weil es ihnen falsch gelehrt wurde. Für sie ist Gott eine Persönlichkeit, die auf einem Thron sitzt, umgeben von Engelscharen, und den bevorzugt, der viel und ausgiebig betet, sich selbstkasteit und ständig im Büßergewand umherschreitet, der keinen Gottesdienst ausläßt, stundenlang Gebete herunterrasselt und mit andächtigem Gesicht umherwandelt.

Wir aber wissen, daß Gott Urenergie, Licht ist und in allem, was unsere weltlichen Augen sehen, existiert. Wir wissen auch, daß alles im Universum schwingt und alle positiven und negativen Einflüsse sich durch die Art ihrer Schwingung unterscheiden und wir wissen auch, daß Gleiches Gleiches anzieht. Letztlich stammt alles von Gott, das Negative wie das Positive, denn Gott hat alles geschaffen, unterscheiden tun sich die verschiedenen Dinge nur durch ihre Schwingung.

Mit diesem Wisssen sind wir auch in der Lage, richtig zu beten, nämlich unser Gebet mit soviel Liebe und Demut zu sprechen, daß wir eine Gebetsschwingung erzielen, die mit der Liebesschwingung Gottes in Resonanz kommt. Wenn uns das gelingt, wird unser Gebet bei Gott ankommen. Ob es erhört wird, wird alleine Gott entscheiden. Aber dies ist der Vorgang, den wir einleiten müssen, wenn unser Gebet bei Gott ankommen soll. Zum besseren Verständnis möchte ich Ihnen hierzu zwei Beispiele geben:

Wenn sie einen Brief wegschicken und sind beim Schreiben der Empfängeranschrift mit ihren Gedanken abwesend, wird die Anschrift fehlerhaft, und der Brief wird den Empfänger nie erreichen.

Ein komplett vorgerichtetes Haus, in dem alle Elektroanschlüsse vorhanden sind, einschließlich aller Verteiler, wird ohne Anschluß an die Zuleitung des Kraftwerkes keine Glühbirne zum Leuchten bringen.

Und ebensowenig wird ein Gebet, das wir ohne Anschluß an die göttliche Energie beten, keinen Erfolg haben. Wir müssen in allen Fällen erst einen Anschluß, eine Verbindung herstellen, einen Schalter umlegen.

Für ein erfolgreiches Gebet heißt das, wir müssen uns vor dem Gebet sammeln, in die Ruhe gehen und in Gedanken eine Verbindung zu Gott herstellen.

Ein Beispiel, wie man so eine Verbindung herstellen kann, möchte ich ihnen zur Hand geben.

Stellen Sie sich Gott in Gedanken als eine hell strahlende, kristallweiße Sonne vor und erstellen sie eine Verbindungsleitung von Ihrem Scheitelchakra oder Herzchakra zu dieser göttlichen Sonne. Die Verbindungsleitung können Sie sich wie ein Kabel oder auch als weißen Lichtstrahl vorstellen. Das hat nur untergeordnete Bedeutung. Wichtig ist, daß Sie diese Verbindung in Liebe und Demut herstellen und spüren, daß Sie mit der göttlichen Energie verbunden sind. Auch wenn Ihnen diese Verbindung nur als Einbildung erscheint, die geistige Welt wird diesen Vorgang vollziehen.

Stellen Sie sich nun vor, wie Ihre Worte, die Sie zu Gott sprechen, der Wunsch, die Bitte über diese Verbindung hochsteigen und in die göttliche Sonne einfließen. Bedanken Sie sich nach dem Gebet bei Gott, daß er Ihre Bitte, Ihren Wunsch, Ihren Dank aufgenommen hat und bitten Sie um Erhörung Ihres Gebetes, wenn es auch Gottes Wunsch ist.

Wenn Sie so beten lernen und immer Ihre eigenen Worte verwenden, können Sie in dieser Verbindung in direktem Kontakt mit den göttlichen Energien kommen, und Ihre Gebete werden Gott erreichen.

Die Gebetskraft eines Gebetes können wir verstärken, wenn wir hochstehende Wesen aus der geistigen Welt und unsere geistige Führung um Fürbitte bei Gott bitten.

Diese geistige Wesen sind viel viel näher am Licht Gottes als wir und können ihre Gedanken viel besser auf das Wesentliche eines Gebetes konzentrieren, als wir das in der Grobstofflichkeit können. Die Aussicht auf Erhörung unserer Gebete wird damit wesentlich erhöht.

Welche geistigen Wesen sollen wir nun als Fürbitter für uns bei Gott ansprechen. Wir können alle Wesen um Fürbitte bei Gott bitten, die in der Vollkommenheit sind, zB. Jesus, Maria, die Erzengel, die Heiligen und unsere geistige Führung im besonderen.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man ein Gebet konzentriert sprechen kann, jeder muß hier für sich selbst den besten Weg herausfinden. An einigen Beispielen möchte ich Ihnen aufzeigen, wie man eine starke Gebetskraft und Konzentration erzielen kann.

Gehen Sie in eine Kirche, eine Kapelle, zu einer Zeit, wo Sie wissen, daß Sie nicht gestört werden. Schließen Sie die Augen und lassen Sie die Ruhe und die Schwingung dieses Raumes einige Minuten auf sich einwirken, bevor Sie mit Ihrem Gebet beginnen. Sie werden überrascht sein, wie Sie die Kräfte spüren und richtiggehend mit Energie aufgeladen und getröstet werden.

Begeben Sie sich in die Natur an einen stillen Ort, lassen Sie die Schwingung der Natur auf sich wirken, denken Sie daran, daß in allem, was Sie umgibt, Gott ist, und versuchen Sie sich mit Gott zu verbinden, und vergessen Sie nicht, daß Gott auch in Ihnen ist. Auch hier werden Sie starke Energien spüren, denn nirgends sind Sie näher

bei Gott als in der Natur.

Und noch eine Möglichkeit, eine starke Gebetserhörung zu erzielen, möchte ich Ihnen aufzeigen.

Treffen Sie sich mit mehreren gleichgesinnten Menschen regelmäßig zu einem Gebetabend, an dem Sie gemeinsam für einen Anwesenden oder auch für andere Menschen, für den Frieden usw. zu Gott beten.

Sorgen Sie für Blumenschmuck, Kerzen, Duftöle usw. für eine festliche Stimmung und harmonische Schwingung in dem Gebetsraum.

Wir haben es doch auch gerne schön, wenn wir unsere Freunde einladen, wie viel mehr müssen wir dann Wert auf eine festliche Atmosphäre legen, wenn wir Gott zu uns einladen, um im Gebet mit ihm zu sprechen. Sprechen Sie nach dem Gebet noch über Ihre Empfindungen und über die geistige Welt, wählen Sie vorher ein entsprechendes Thema aus, auch über einen Bibelspruch kann man sich gut unterhalten, vermeiden Sie Alltagsgespräche und Klatsch.

Und noch etwas sehr Wichtiges müssen Sie beachten, bevor Sie in eine Meditation gehen oder mit Ihrem Gebet beginnen: Bitten Sie Gott um Schutz vor negativen Geistwesen und Gedankenschwingungen .

Vergessen Sie das nie, denn in der Meditation und bei einem Gebet öffnen Sie sich, um die Energien zu empfangen, und dann können auch negative Geistwesen in Sie eindringen.

Erwarten Sie nicht, daß Ihre Gebetswünsche direkt, möglichst noch am Gebetsort, in Erfüllung gehen, das ist nur in Ausnahmefällen der Fall und hängt von bestimmten Schwingungen ab. Aber denken Sie einmal nach, wie oft wird ein Gebetswunsch erfüllt, ohne daß wir es recht registrieren. Das liegt daran, daß die Realisierung eines Gebetswunsches oft sehr, sehr lange dauert und auch nur in kleinen Schritten erfolgt.

Aber denken Sie daran, die Qualität des Gebetes ist wichtig und nicht die Quantität.

Tragen Sie Ihre Gebete immer in Demut und Ehrfurcht vor, und denken Sie daran, Sie sprechen im Gebet mit Ihrem Schöpfer und nicht mit Ihrem Nachbarn. Wenn Sie sich bei Ihrem Gebet nicht konzentrieren können und viele Gedankenschwingungen Ihren Kopf durchfließen, dann brechen Sie das Gebet ab und nehmen Sie erneut Kontakt zu Gott auf, wenn Sie sich besser auf den Vorgang Ihres Gebetes konzentrieren können.

Und nun möchte ich Ihnen noch erklären, wie Wunderheilungen entstehen:

Wunderheilungen werden in der Regel durch das Gebet hervorgerufen und sind an keinen Ort gebunden. Daß Wunderheilungen sehr oft an Orten stattfinden, an denen viel gebetet wird und wo eine starke Gebetsschwingung zu Gott aufsteigt, erklärt, warum die Menschen glauben, Wunderheilungen wären an die sogenannten Wallfahrtsorte gebunden.

Was passiert bei einer Wunderheilung?

Zuerst müssen Sie wissen, daß unser Geistkörper alle Organe und Gliedmaßen wie unser weltlicher Körper enthält. Eigentlich ist unser weltlicher Körper eine Kopie unseres Geistkörpers. Im Unterschied zum weltlichen Körper können die Organe unseres Geistkörpers nicht beschädigt und auch nicht krank werden. Stellen wir uns nun vor: Ein Mensch hat Leberkrebs und kommt aufgrund eines inbrünstig gesprochenen Gebetes mit der göttlichen Energie in Resonanz, dann kann folgender Vorgang ausgelöst werden:

Die ausgesandte Gebetsenergie kommt mit der göttlichen Energie in Resonanz und löst einen starken Energiestrom aus, der nun in das kranke Organ einfließt, dieses Organ auflöst, atomisiert und in die geistige Organform unseres Geistkörpers einbringt.

Dort wird das Organ in der geistigen Organform, die wie eine Schablone anzusehen ist, neu als gesundes Organ gebildet und dann zurück in den Körper transportiert und wieder zur Materie verdichtet.

Dieser Vorgang wird in Millisekunden vollzogen, und der betreffende Mensch ist wieder gesund. Das ist der Vorgang einer Wunderheilung .

Sie sehen, im Gebet können wir uns am stärksten mit Gott verbinden und Kraft und Heilung erbitten.

Wir sollten nur richtig beten lernen und die göttlichen Gesetze beachten.

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.