Ausländerfeindlichkeit

Heute möchte ich einmal zu der Ausländerfeindlichkeit in unserem Land Stellung nehmen.

Gewaltakte gegen Ausländer häufen sich zur Zeit, besonders Brandanschläge gegen Ausländer ist die Art der Gewaltanwendung, die von den entsprechenden Gruppen 

bevorzugt wird.

Abfackeln von Ausländern nennen diese Gruppen ihre Gewaltanwendung. Welch eine Grausamkeit, welch ein Haß spiegelt sich in diesem Wort wider. Ein Wort, das man selbst im Dritten Reich nicht öffentlich ausgesprochen hatte, darf heute von jedem, der Ausländern nicht wohlgesonnen ist, ausgesprochen und über die Medien verbreitet werden. Menschen, die so weit gehen, öffentlich ihre Ausländerfeindlichkeit

darzustellen und ihre Meinung in Worten kundtun, die Gewaltanwendung gegen Ausländer beinhalten, müssen zum Wohle eines Volkes vor sich selbst, vor dem, was sie anrichten können, geschützt werden. Es kann und darf nicht wieder geschehen, daß eine relativ kleine Gruppe von Wirrköpfen ein ganzes Volk durch ihr chaotisches Tun mit in die Tiefe, in Kriege, Neid und Haß treibt.

Wir hatten alles schon einmal in unserem Land, da fing es ähnlich an, und wie es endete, brauche ich Ihnen nicht zu erklären, Sie alle wissen es.

Nur eines möchte ich noch dazu sagen, wenn Sie Bilder sehen aus dieser Zeit, wo die Menschen in großer Begeisterung waren und Frauen im sogenannten Lebensborn für den Führer Kinder arischer Abstammung zur Welt brachten, muß man sich wundem, daß nach dem Zusammenbruch keiner etwas gewußt hatte und jeder dagegen war. Wenn wir vermeiden wollen, daß so etwas in unserem Land erneut geschehen kann, müssen wir jetzt aktiv werden, den Anfängen wehren und nicht in der Ruhe, im Abwarten verharren und denken, es wird schon alles gut werden, andere werden dafür sorgen.

Der Zustrom der Wähler bei den letzten Wahlen zeigt deutlich eine Tendenz zu rechtsradikalen Gruppierungen. Ob diese Wähler alle aus Überzeugung oder aus Opposition zu anderen Parteien diese Gruppierungen wählten, ist unwichtig. Bedeutend ist, daß diese Gruppierungen in beängstigendem Maße Wähler dazugewinnen.

Und wissen Sie, warum diese Gruppierungen immer stärker werden?

Weil die Menschen unzufrieden sind, weil sie immer mehr haben wollen, weil sie den Konsum als Sinn Ihres Lebens verstehen.

Sie hören dann auf die, die sagen:

Wenn wir an der Regierung sind, geht es Euch wieder besser.

Wir sorgen für Arbeitsplätze, wir kurbeln die Wirtschaft an.

Wir schicken die Ausländer nach Hause, weil sie uns am weiteren

Wachstum hindern, weil sie uns zur Last fallen.

Welch ein Schwachsinn, welche Wirtschaft wollen sie denn ankurbeln, wenn kein Bedarf vorhanden ist, wenn Armut in vielen Ländern herrscht, wenn weitere Umweltschäden nur noch durch Konsumabbau, durch Einschränkung bestimmter Technologien und Vermeidung von Schadstoffen zu verhindern sind. Eine Lösung all dieser Problematik wird immer mehr eine Frage der internationalen Zusammenarbeit denn nationaler Alleingänge.

Wir alle müssen lernen, unsere Ansprüche zum Nutzen anderer Menschen etwas abzubauen, nicht immer alles haben zu müssen, es geht auch mit weniger. Wir sollten uns angewöhnen, nicht immer nach oben zu schauen, zu Menschen, die mehr haben als wir, das kann Unzufriedenheit fördern.

Schauen wir doch mehr nach unten, und wir werden viele viele Menschen sehen, die weitaus weniger besitzen als wir, denen es viel, viel schlechter geht als uns, das fördert unsere Zufriedenheit.

Kommen wir nun zurück auf die Ausländer in unserem Land. Der Begriff Ausländer hat schon so einen negativen Touch, eigentlieh gibt es keine Ausländer, sondern Menschen, die in einem anderen Bereich unserer Erde aufgewachsen sind, einem anderen Kulturkreis angehören und nun zu uns gekommen sind, um bei uns zu arbeiten, bei uns zu leben.

Natürlich kommen viele dieser Menschen nur aus wirtschaftlichen Gründen zu uns, weil sie für sich und ihre Kinder auch etwas mehr Lebensqualität haben möchten, als in ihrem Lande zur Zeit möglich ist.

Ist das denn so verwerflich? Nein, unsere Vorfahren sind doch zu Zeiten größter Armut in unserem Lande ausgewandert, weil sie sich mehr Lebensqualität in einem anderen Lande erhofften.

Diese Menschen waren dann auch die ersten, die uns nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches zu Hilfe kamen. Wir wissen alle, vor Gott sind alle Menschen gleich, für ihn gibt es keine Deutschen, keine Türken, keine Jugoslawen oder Menschen anderer Nationalitäten.

Für Gott gibt es nur Menschen, die alle sein Licht in sich tragen, er macht keine Unterschiede, er liebt alle Menschen.

Wir alle hier wollen doch den Weg der Liebe gehen. Dieser Weg ist ein aktiver und kein passiver Weg, denken wir daran.

Wir alle können Vorbild sein und vorleben und mithelfen, daß alle Menschen in unserem Lande, gleich welcher Nationalität, geachtet werden.

Was meine ich nun damit?

- Zeigen wir, daß wir den Weg der Liebe gehen wollen.

- Helfen wir den in Not geratenen Menschen.

- Beteiligen wir uns an friedvollen Kundgebungen gegen Ausländerfeindlichkeit.

- Organisieren wir Lichterketten gegen Ausländerfeindlichkeit.

- Gründen wir Gemeinschaften, die anderen Menschen durch Spenden und Beratung helfen.

Verharren wir bitte nicht in der Ruhe und der Hoffnung, die anderen sollen sich arrangieren, und glauben wir nicht, daß wir mit einer Geldspende genug getan hätten.

Klären wir auf, weisen wir bei jeder Gelegenheit darauf hin, daß die sogenannten Ausländer unsere Brüder und Schwestern sind und auch als solche von uns behandelt werden.

Schweigen wir nicht, wenn in negativer Weise über andere Menschen gesprochen wird, klären wir auf, vertreten wir unseren Standpunkt, das ist Zivilcourage und auch gelebte Nächstenliebe.

Erklären wir die Auswirkungen unserer Gedanken, sprechen wir über die Bedeutung der Gedankenkontrolle.

Sagen wir den Menschen, daß alles, was sie in ihren Gedanken länger festhalten, auch im Grobstofflichen Auswirkungen hat, sowohl im Positiven wie im Negativen.

Weisen wir darauf hin, daß Gedanken des Neides, des Hasses, der Gewalt und Unzufriedenheit immer Ähnliches anziehen und die Auswirkungen immer negativ sind.

Solange wir unsere Gedanken nicht zum Positiven ändern, werden die negativen Zustände auf dieser Welt sich nicht verändern.

Wir sehen dies am deutlichsten an allen Kriegen, die geführt wurden. Sie haben, auf lange Sicht gesehen, nichts geändert. Sie haben bei den Unterlegenen Haß erzeugt, der sich wieder in neuen Kriegen entladen hat, eine Kette ohne Ende. Wir alle können mithelfen, diese Kette zu unterbrechen, indem wir die Liebe zu allen Menschen leben und alle gemeinsam in Frieden diese Erde verwalten.

Lieben wir alle Menschen, helfen wir allen Menschen, machen wir keine Unterschiede, unterteilen wir die Menschen nicht nach Klassen oder nach Hautfarbe, dann werden wir zum Werkzeug Gottes auf dieser Erde, so wie Gott es vorgesehen hat. Wenn wir in jedem Menschen nur noch den Funken Gottes sehen und nicht mehr die Fehler und Unzulänglichkeiten, dann haben wir unser  Ziel erreicht.

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.