Weihnachten

 

Zeit des Friedens, Zeit der Stille,

Tage der Besinnung, Tage der Gefühle,

die Zeit, wo die Erinnerungen in uns fließen,

wo wir als Kinder wohlbehütet, die Weihnachtszeit genießen.

Wir saßen abends in der Stube

und Mutter las Geschichten vor,

wir freuten uns, wenn dann das Gute

als Sieger ging daraus hervor.

Oft duftete es nach Gebäck und Kuchen

und es gab keinen Raum,

den wir nach diesen Köstlichkeiten nicht durchsuchten.

Es herrschte Ruhe und Erwartung,

doch auch Geschäftigkeit,

je näher kam die Weihnachtszeit.

War dann der Heiligabend da, da war alles so wunderbar.

Die Menschen waren froh und lieb

im Gegensatz zu sonst, was sie nur trieb.

Sie wünschten sich ein frohes Fest

und reichten sich die Hand,

wir spürten wie ein Liebesstrom, sie alle jetzt verband.

Wir sehen noch der Mutter Lachen,

verschmitzt, ihr werdet Augen machen,

wenn ihr den Weihnachtsbaum erspäht

und all die feinen Sachen,

die das Christkind darunter gelegt.

Wir sehen noch den Vater schmunzeln,

mit Freudentränen im Gesicht,

welch Wunder dieses Fest doch ist,

daß es die größten Schlösser bricht.

Jetzt haben wir wieder Weihnachtszeit und freuen uns darauf,

die Menschen zu beschenken,

hilfreich den Armen zu gedenken.

Wie schön wie wunderbar -

und wo bleibt unsere Hilfe, unsere Liebe, das restliche Jahr?

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.