Schnee zu Ostern

 

Es ist April zur Osterzeit,

Frühling sollte sein, noch scheint er weit.

Ich schau hinaus und sehe den Winter mit dem Frühling ringen,

mit Schneegestöber versucht er immer wieder Macht zu gewinnen.

Doch sehe ich auch die ersten Blütenzweige,

ich höre Vogelgesang in wundersamen Tönen

und sehe an allen Zweigen Knospen treiben.

Ade du kalte Winters Pracht,

nur stören kannst du noch, nicht aufhalten der Sonne Kraft

" der Frühling ist bereits erwacht".

Nun, wie ich diese Gedanken niederschreibe,

kommt mir so vieles in den Sinn,

wie stark und mächtig die Natur

und wie klein und hilflos wir Menschen sind.

Wir treiben Raubbau mit der Natur,

jeder ist sich selbst der Nächste

und sieht den eigenen Vorteil nur.

Rücksichtslos sind wir gegenüber Tier und Pflanzen,

Maßstab aller Dinge ist uns unser Geld,

ja, wir töten Lebewesen, damit der Marktwert sich erhält.

Wir sind so sagt man, intelligente Wesen

doch ich meine, nur intelligent die Vorteile und Macht zu mehren

aber nicht intelligent genug

sich gegen den Raubbau der Natur zu wehren.

So wird es kommen, wie es muß,

wenn der Mensch nicht bald aus seinem Wohlstandsschlaf erwacht,

und das lebt, was eigentlich den Menschen ausmacht,

dann wird bald der Beginn sein, einer langen dunklen Nacht.

Die Natur, das sollten wir doch langsam wissen,

braucht unsere Anwesenheit nicht,

doch wir, wir brauchen sie,

so dringend wie die Luft zum Atmen und wie der Sonne Licht.

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.