Der Herbst

 

Zeit des Herbstes, Zeit der Ernte.

Rückwärtsschauen fällt jetzt leicht,

weil Schlechtes die Zeit hat abgestreift.

Und mit Erstaunen stellt man fest,

vieles, was wir im Gebet von Gott erhofften,

ist ja wirklich eingetroffen.

Freude und Zufriedenheit strömt in uns ein,

denn wir erkennen,

niemals im Leben waren wir allein,

Gott ist in uns und wird es immer sein.

Und wenn wir unser Leben nun betrachten,

Bilanz ziehen, Bestandsaufnahme machen,

so kommt uns der Gedanke in den Sinn,

ob wir wohl auch so farbenprächtig sind,

wie die Natur im Herbst,

wenn sie erstrahlt in schönster Farbenpracht.

Was haben wir aus unserem Leben gemacht?

Haben wir dem Rosa der Liebe den Vorzug gegeben,

bestimmte das Blau des Glaubens, der Kraft unser Leben?

Sind wir im Gelb der Erkenntnis gegangen,

hat uns das Grün der Hoffnung und Heilung umfangen?

Was immer wir für uns jetzt erkennen,

wo Mangel herrscht oder Dunkelheit ist,

nichts kann uns vor Veränderungen trennen,

auch wenn schon die Zeit des Herbstes ist.

Wir können in unser Gewand noch Farben einweben,

die niemals ihren Wert verlieren,

die dauerhaft unser Gewand verzieren.

Und ist der Herbst dann einmal zu Ende,

und ist der Abschied nicht mehr fern,

werden wir das Gewand noch tragen,

bis vor den Thron des Herrn.

Hier wird die Ernte uns gegeben,

von allem, was wir je gesät in unserem Leben.

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.