Ein Gespräch mit Gott

Ich bin in Dir, mein Kind, wie auch in allen Menschen.

Du fragst, warum die Menschen denn so unterschiedlich sind,?

die einen glücklich, die anderen traurig,

und andere haben nur Herrschsucht und Macht im Sinn.

Du weißt doch, daß ich allen einen freien Willen gab,

so sollen sie auch selbst entscheiden und wählen,

die Nacht oder den Tag.

Sie können wählen die Dunkelheit oder das Licht,

beeinflussen werde ich sie nicht.

Du fragst, warum so viele mich in sich noch nicht erkennen,

obwohl mein Licht in jedem Menschen brennt.

Ich sage es Dir, sie haben sich in der Grobstofflichkeit,

in der Materie, im Eigennutz verrannt.

Sie kennen nicht die Macht des Lichtes und der Liebe,

und tun so, als ob es mich nicht gibt.

Sie horten Reichtum und Besitz und müssen alles haben.

Bewerten Nutzloses und erkennen nicht,

welch wunderbare Gaben sie von mir bekommen haben.

Ihr seid alle meine Kinder,

glaubst Du, daß ich da Unterschiede mache

und einem mehr Licht gebe als dem anderen?

Nein, die Unterschiede, die macht Ihr, indem Ihr andere bewertet,

indem Ihr Richter spielt und alles besser wissen wollt,

wie oft ist Euer Urteil falsch,

Ihr entscheidet Silber und seht nicht das strahlende Gold.

Ihr müßt erkennen, daß Ihr die Mauern selbst in Euch errichtet,

die dann den fluß des Lichtes hemmen,

drum reißt sie ein, weil sie Euch von mir trennen.

Du fragst, wie Ihr die Mauern könnt entfernen,

damit Ihr näher kommt zu mir?

Erkennet erst, aus welchem Material die Mauern sind erstellt,

weil dann der Abriß leichter fällt.

Ich nenne Dir die häufigsten der Materialien,

die Ihr zum Mauern oft verwendet.

Da sehe ich den Stolz, die Überheblichkeit,

als hättet Ihr Euch selbst geschaffen,

da sehe ich den Neid, den Haß, die Unzufriedenheit,

Machtstreben, aber auch das "Alles - haben - wollen"

und Kleinlichkeit.

Ich sehe Kleinlichkeit gegenüber Eurem Nächsten

und Mißachtung der Natur,

Ich sehe viel Verletztheit, Triebhaftigkeit und Süchte,

dass ist alles schlechtes Material,

Nun möchte ich Dir die Werkzeuge nennen,

die Ihr ja eigentlich alle kennt,

und die geeignet sind, die Mauern einzureißen,

alles aufzulösen, was uns trennt.

Nehmt Euch an, so wie Ihr seid,

erkennt Eure Vorzüge, Eure Gaben,

verlaßt des Nachbarn Garten,

dann erfüllt Euch Zufriedenheit.

Laßt das Ego kleiner werden, seht Euch als kleines Teil vom Ganzen,

dann hat Verletztheit keine Chancen.

Seid liebevoll, reicht dem Nächsten Eure Hand,

erkennt das goldene Band, das alle Euch verbindet,

lebt vor, gebt Beispiel, wie man Mauern überwindet.

Du weißt doch, daß Ihr mit mir sprechen könnt,

Ihr nennt es auch Gebet,

es ist die stärkste Kraft, die Euch mit mir verbindet,

doch hören kann ich es nur, wenn es in Eurem Herzen steht.

Du fragst, was ist die Wahrheit von allem, was man hört,

und wie könnt Ihr Euch schützen, daß Ihr nicht geht verkehrt.

Stell Dir die Wahrheit vor wie einen Raum,

der angefüllt ist mit vielen Dingen,

und je nachdem,

durch welches Fenster Du nun schaust in diesen Raum,

wird es Dir nicht gelingen,

den ganzen Raum zu überschauen, zu erkennen alle Dinge.

Erkennst Du, daß die Dinge gut sind, die Du schaust,

dann ist es Deine Wahrheit, die Du brauchst.

Lebe sie und laß Dich nicht beirren

durch Wahrheiten von anderen, die Dich verwirren.

Sie haben aus einer anderen Blickrichtung ins Zimmer geschaut,

das ist nicht falsch,

sie sehen nur andere Dinge, Ihnen mehr vertraut.

Und nun darf ich Dir sagen, ich danke Dir für Deine Fragen,

doch denk daran, was ich Dir gesagt, nur zu erreichen ist,

wenn Dich kein Zweifel plagt.

Ganz fest mußt Du auf mich vertrauen und glauben,

daß ich bin,

nicht wie ein Blatt im Herbstwind flattern,

dann hast Du den größten Gewinn. 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.