Gedanken

 

Unsere Gedanken sind es, die uns prägen,

so als würden wir in einem Käfig leben.

Wir sehen alles nur aus unserer Sicht,

die Gedanken und Empfindungen

unsere Mitmenschen verstehen wir meist nicht.

So kommt es, daß wir viele Worte sprechen,

gefärbt mit Ratschlägen und Besserwisserei

auf andere eindreschen,

als verfügten wir über der Erkenntnis letzten Schrei.

So erwächst aus diesem Unverständnis viel Not und großes Leid.

Wir wollen uns gegenseitig mit Gewalt überzeugen,

nicht nur mit Worten, nein oft auch im handfesten Streit.

So können wir andere nicht erreichen,

der Worte Botschaft kommt so nicht an,

weil wir Menschen uns in den Gedanken nicht gleichen,

und niemand nur mit Worten ihren Käfig öffnen kann.

Willst Du einem Menschen eine Botschaft bringen,

die er verstehen soll, ihn interessiert,

dann wird dies nur gelingen,

wenn Du bereit bist vorzuleben,

und viel Toleranz und Geduld dem anderen entgegen zu bringen.

Das ist der Weg den Käfig aufzuweichen,

doch überleg Dir gut,

was ist Dein Anlaß, den anderen Gedankenkreis zu erreichen!

Willst Du ihn mit Deiner Gedankenwelt verbinden,

aus Egogründen oder um Mitläufer für Deine Thesen zu finden?

Glaubst Du, daß hinter vielen Gleichgesinnten immer die Wahrheit steht?

Oder ist es nicht so,

daß die Wahrheit in ihrer Vielfältigkeit durch jeden Menschen weht?

Nur wenn Du Freude geben willst,

den Hunger nach Wissen, Harmonie und Frieden stillst,

aber auch nur dann, wenn man Dich bittet das Du hilfst,

wär dies ein guter Grund eines anderen Gedankenkäfigs zu betreten.

Nur was ein Mensch sich selber wünscht,

darf man, sofern man kann, ihm geben.

Würde der Mensch darauf verzichten,

seine Mitmenschen nach seinen Gedanken auszurichten,

damit er mehr Einfluß und auch Macht erhält,

dann wäre es um den Frieden auf dieser Welt,

weitaus besser bestellt.

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.