Frieden

 

Um den Frieden in der Welt,

ist es nach wie vor noch schlecht bestellt.

Und wenn wir uns ehrlich fragen,

haben wir zum Frieden etwas beigetragen?

Hören wir in uns die Stimme, die man auch Gewissen nennt,

viel Ego gelebt, auf Recht beharrt, selten friedvoll eingelenkt,

zu viel Zeit dem" Ich" und weniger dem" Du" geschenkt.

Intoleranz und festgefahren in Denkprogrammen,

waren nicht gerade ein friedvoller Samen.

Frieden ohne Toleranz kann nicht bestehen,

wir müssen lernen unsere Mitmenschen

mit anderen Augen zu sehen.

Wir müssen begreifen, daß auch sie auf zwei Beinen stehen,

daß sie zwei Augen haben, wie wir zum Sehen,

einen Mund zum Sprechen, Ohren zum Hören,

zwei Hände wie wir, die aufbauen und oft auch zerstören.

Das Gefühle sie leiten zu jeder Zeit,

mal ist es Freude, mal Kummer, mal Leid,

die Skala reicht von tiefster Verzweiflung zum Hoch der Glückseligkeit.

Das sie auch auf der Suche sind, nach dem Sinn des Lebens,

und in ihrer Religion nach Erfüllung streben.

Doch vor allem sollten wir erkennen,

Religionen, die nur ihren Weg, den Weg der Wahrheit nennen,

und Andersdenkende als Ungläubige oder Heiden benennen,

werden auf dieser Welt immer das Feuer des Unfriedens anbrennen.

Wenn alle Menschen begreifen, daß Gott ein Gott der Liebe ist,

der in jedem Menschen wohnt, und keinen vergißt,

der uns nicht nach Religionszugehörigkeit, nach Rasse oder Kultur

sondern nach der Liebe, nach dem Frieden der in uns wohnt, mißt,

wird Frieden auf der Erde sein und ganz viel Licht.

Doch einen dauerhaften Frieden wird es auch nur geben,

wenn wir ihn schon in unseren Familien leben.

Wenn er hinausgetragen wird aus kleinster Zelle,

sich entwickelt, aufbäumt zu einer großen Welle,

die ganze Erde überschwemmt,

daß ist der Frieden, der verbindet und nicht trennt.

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.