Der Weg zu Gott

 

Wir haben all den Wunsch uns zu verändern,

zum Positiven, selbstverständlich, ist doch klar,

wir wollen werden ein Licht in einer Lichterschar.

Doch leider tun wir unseren Wunsch

meist nur in Worte kleiden,

ihm fehlt der Biss, die Tat.

Der Wille in die Tat zu stellen

hat mehr Gewicht als Worte,

die wie Selbstbetrug aus unserem Munde quellen,

weil sie nichts bewirken,

als unser Wunsch, vor anderen uns darzustellen.

So wär es besser, mit Worten sparsam umzugehen,

und sich nicht ständig daran erinnern,

was man ja wollte,

und sich einen goldenen Käfig zimmern.

Die Tat ist allemal gewichtiger als nur das Wort,

doch muß man es erkennen,

denn tatenlos schreiten wir nicht fort.

Doch was tun wir? Wir reden, reden was wir sollten tun.

Wir belehren andere was recht ist und was falsch.

Wir spielen uns zum Richter auf,

weil es ja leichter ist zu richten,

als sich selbst zu lichten.

Wir nehmen uns auch oft zu wichtig,

und denken, daß es ohne uns nicht geht,

dabei vergessen wir,

daß jeder das gleiche Licht in sich trägt.

Nur weil wir es mit unseren Augen nicht erkennen,

erlauben wir uns zu sagen,

der ist noch nicht so weit, der muß erst noch erkennen.

Was ist denn zu erkennen?

Liebe kann man nicht sehen wie einen Gegenstand,

man fühlt sie, lebt sie mit dem Herz,

nicht mit dem Verstand.

Da Gott ein Gott der Liebe ist,

so muß der Weg zu ihm in Einfachheit sich kleiden,

damit der Ungebildetste auch in der Lage ist

ihn zu beschreiten.

Wäre das ein Gott der Liebe,

der nur dem Wissenden den Weg zu sich beschriebe?

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.