Der Tod

 

Der Tod ist immer bei uns wohin wir auch gehen,

doch wir verdrängen ihn, wollen ihn nicht sehen.

Warum?; weil uns der feste Glaube fehlt,

daß nach jedem Leben ein neuer Anfang steht.

Es leben viele Menschen, so

als sei der Tod nur für den Nachbarn da,

und erkennen erst in späten Lebensjahren,

daß auch sie den Tod doch in sich tragen.

Nun fällt es schwer sich mit ihm anzufreunden,

und Versäumtes belastet das Gemüt,

Zweifel tauchen plötzlich auf, und man grübelt,

ob es vielleicht doch ein Leben nach dem Tode gibt.

Doch will man die Ungewissheit besiegen,

so ist es gut sich in der Lehre von Jesus zu üben.

Dann ist es unbedeutend,

ob man an ein Leben Danach glaubt oder nicht,

dieser Weg führt immer ins Licht.

Nun möchte ich raten, den Tod als Begleiter zu sehen,

ihn nicht verleugnen, mehr als Freund zu ihm stehen.

So kann Verständnis in uns reifen,

und wir erkennen des Lebens Sinn,

Erfahrungen zu sammeln, zu lernen zum eigenen Gewinn.

Nicht zum Gewinn an materiellem Gut, das lassen wir hier,

es sind die Liebe, die Hilfe, der Frieden,

die uns ein glückliches Dasein nach dem Übergang bieten.

Laßt den Tod uns sehen als den Abschluß unseres Lebens,

der uns in neue Welten trägt,

wo wir die Früchte ernten aus unserem vergangenen Leben.

Wenn wir in diesem Sinn den Tod betrachten,

dann kann er doch nur Freund uns sein,

vorausgesetzt, daß wir die Menschlichkeit beachten.

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.