Der freie Wille

 

 

Den freien Willen gab uns Gott,

und wenn wir es recht bedenken,

nichts Größeres konnte er uns schenken.

Wir, ganz alleine, dürfen nun entscheiden,

ob wir lieben oder beneiden,

ob wir urteilen oder schweigen,

ob wir Freude leben oder leiden,

ob wir schädigen oder Hilfe geben,

ob wir Stillstand oder Voranschreiten leben.

Wir selbst, wir dürfen wählen,

ob wir dem Frieden oder dem Krieg den Vorzug geben.

Und wenn wir dann darunter leiden,

weil wir den freien Willen so genutzt, daß er uns schadet

und alles anders kommt als wir erwartet.

Wenn wir dann Gott anklagen,

weil er zu allem schweigt,

dann wird er zu uns sagen:

Ich liebe Dich, mein Kind so wie ich alle Menschen liebe,

Du mußt schon selbst entscheiden,

damit Du Herr wirst Deiner dunklen Triebe.

Ich habe Dir den freien Willen zugesagt,

und dazu werde ich stehen.

Es liegt in Deiner Hand zu ändern, versuch es,

und wenn Dein Wille stark ist, wird es geschehen.

Ist es nicht schön, daß Du Dich selber formen kannst,

daß Du der Herr bist Deines Lebens,

doch mußt Du es erkennen,

sonst hast den freien Willen Du vergebens.

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.