Das Ziel

 

Der Weg wird kürzer, die Zeit sie ist beschränkt,

und viel zu kostbar

als dass man sie für Vergänglichkeiten noch verschenkt.

Wir können schon das Ziel erkennen,

die Jahre überschauen,

die uns vom Ziel noch trennen.

Auch unser Körper lässt uns spüren,

dass wir Beweglichkeit verlieren.

Die Sinne die sonst hell und wach,

und uns vor manchem Ungemach beschützten,

sie lassen nach, sie werden schwach,

mit Hilfsmittel müssen wir sie stützen.

Auch die Organe, die wir früher gar nicht spürten,

beginnen jetzt zu rebellieren.

Lang genug haben sie erduldet,

den Leistungsdruck, dass Suchtgebaren,

ein Fehlverhalten, dass wir selbst verschulden.

Um diese Rebellionen einzudämmen,

müssen wir in vielen Fällen,

jetzt Chemie, Tabletten nehmen.

Die Zeit, die uns noch bleibt

das Ziel erfolgreich zu erreichen,

sollten wir nutzen Starrheit im Denken aufzuweichen.

Besonders wichtig wäre es zu erkennen,

und uns von Vorstellungen,

die wir nicht realisieren können, zu trennen.

Dem Neid, der Unzufriedenheit

und dem Streben nach vergänglichen Dingen,

sollten wir das Abschiedslied singen.

Die Zeit die wir daraus gewinnen,

könnten wir für Gedanken und Taten nutzen,

die uns ewigen Lohn dafür bringen.

Wir müssen nur nach unserem Glauben leben,

nicht nur darüber reden,

dann fällt es leicht dem Abschied zu leben.

Und all den wunderbaren Gaben die wir in uns tragen,

Raum zu geben,

damit erfüllt sich der Sinn unseres irdischen Lebens.

 

 

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.