Gedicht an eine Blinde

 

Kein Sehender kann die Dunkelheit verstehen in der Du stehst.

Kein Sehender kann die Leidenswege erahnen, die Du gehst.

Auch wenn an manchen Tagen die Traurigkeit Dich quält,

wenn Depressionen Dich ereilen, und Lebensmut Dir fehlt,

dann solltest Du erkennen, daß nur die Helligkeit der Seele zählt.

Und Blindheit gibt es nicht für Deine Seele,

Du fühlst ob Herzenswärme hinter den Worten steht,

oder ob den Worten, die Wärme, die Zuwendung fehlt.

Du siehst die Dinge mit dem Herzen,

die Oberflächlichkeit der Sehenden,

bereitet Dir oft große Schmerzen.

Doch Blindheit, wenn sie angenommen,

öffnet die Seelentüren weit,

und Begabungen werden aufgezeigt.

Wenn dann Dein Wille und die Disziplin die Oberhand gewinnen,

und Du Deine Begabungen hast erkannt

so kann das Leben Dir reiche Früchte bringen.

Und wenn Du wieder einmal schwere Stunden hast,

und glaubst die Lasten würden Dir zu schwer

und Dein Leben erscheint Dir unerfüllt, sinnlos und leer,

sprich im Gebet mit Gott und sag ihm Dein Begehr.

Gott läßt Dich nicht allein,

er steht vor Deinen Herzenstüren wenn Du sie ihm öffnest,

füllt er Dich aus mit seinem ganzen Sein.

Und denk daran, viele Engel gehen an Deiner Seite,

auch Schutzengel genannt,

sprich auch mit Ihnen,

denn sie führen Dich immer an ihrer Hand.

So wirst Du Deine schweren Stunden überwinden,

das Licht in Dir wird heller werden,

und Du wirst in Deinen Frieden finden.

 

 

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.