Alleine

 

Verlassen bin ich, einsam und allein

nur Schatten sehe ich, keine Spur von Sonnenschein.

Selbst hellstes Licht, erscheint mir grau in grau,

ich ziehe mich zurück in meinen selbsterzeugten dunklen Bau.

Gefühle, die die Dunkelheit verstärken,

wie Selbstmitleid, Trostlosigkeit und Stolz

beginnen in mir aufzugären wie Schlamm und morsches Holz.

Bevor ich im Gefühlsmorast versinke,

mich an Alkohol, Tabletten binde,

sehe ich am Horizont ein kleines Licht

und eine Stimme zu mir spricht:

Du bist doch Geist vom Geist des Herrn,

nichts kann auf Erden Dich zerstörn,

daß Dich von außen trifft.

Du mußt das Licht in Dir entzünden,

mit Gott Dich wieder eng verbinden.

Nur dieser Weg führt Dich aus dem Morast heraus

und macht den Weg frei zu Gottes Haus.

Doch denk daran, den Weg mußt Du alleine gehen;

Dein Wille muß es sein, daß Du ihn gehst,

bemüh Dich und fortan Du dann im Lichte stehst.

Allein ist nur, wer ohne Glauben lebt,

keinen Halt hat und Materielles über Geistiges erhebt.

Der Macht einräumt, wo keine ist,

und die Kraft, die in ihm ist, dabei vergißt.

 

 

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Wilhelm Horn (Inhaber dieser Seite) ist am 26.10.2013 nach langer und schwerer Krankheit verstorben.